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Innere & Äußere Konflikte

„Zum Streiten gehören immer zwei“, sagt ein schönes Sprichwort. 

 

Treffen Menschen im privaten oder beruflichen Kontext aufeinander, treffen ihre unterschiedlichen Persönlichkeiten, Meinungen, Erwartungen, Bedürfnisse und Ziele sowie unterschiedliche Kommunikationsstile aufeinander. Unstimmigkeiten, Missverständnisse und Konflikte entstehen. 

Allerdings sind diese nicht durchweg als negativ zu bewerten. Konflikte können einander näher bringen, Harmonie, Weiterentwicklung und Zufriedenheit schaffen. Hierfür ist es allerdings wichtig Konflikte frühzeitig zu entdecken und zu lösen.

 

Es heißt: Keine Scheu vor dem Konflikt!

 

Je früher ein Konflikt gelöst wird, desto positiver fallen dessen Konsequenzen aus. 

 

Was kann der oder die Einzelne nun konkret tun?

 

Es gibt zwei Ebenen von Konflikten: die innere und die äußere Ebene. 

 

Harmonie fängt immer in einem selber an. Ein harmonisches Miteinander im privaten oder beruflichen Umfeld, eine positive (Arbeits-)Atmosphäre setzt bei jeder einzelnen Person an. Sind die einzelnen Beziehungspartner oder Mitarbeiter in sich harmonisch, wird es für Konflikte schwierig hochzukochen. Der erste Schritt ist also eine positive Beziehung zu sich selbst herzustellen. Im zweiten Schritt sollten die eigenen Denk-, Kommunikations- und Verhaltensmuster analysiert und reflektiert werden. Die meisten dieser Muster haben wir uns in der Kindheit angeeignet und sie unreflektiert bis heute übernommen. Diese gilt es zu entschlüsseln und anschließend zu verändern. Wer harmonisch ist, Harmonie sucht, ausstrahlt und säht, erntet diese in der Regel. 

 

Äußere Konflikte spiegeln häufig unser Innenleben wieder. 

 

Aber wie ein weiteres Sprichwort besagt: Ausnahmen bestätigen die Regel. Denn auch wenn wir Harmonie nach Innen und Außen ausstrahlen und leben, gibt es doch immer wieder Menschen mit denen wir aneinander geraten. Mit Schönreden, einer Portion Harmonie und einer großen Umarmung für alle kommen wir hier nicht weit. 

Aber was dann? 

 

Zuerst: Offen mit dem Konflikt und dem Menschen umgehen. 

 

Also folgt: eine große Portion Abgrenzung mit einer noch größeren Portion Empathie. Es ist wichtig die Konflikte anderer nicht auf uns zu beziehen und uns dies bewusst zu machen. 

 

In diesen Fällen bediene ich mich gerne der gewaltfreien Kommunikation. Was nehme ich wahr? Was fühle ich? Was brauche ich? Was kann ich tun? Was wünsche ich, das mein gegenüber tut? 

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