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Selbstfürsorge für ein harmonisches Miteinander


Warum spricht eine Mediatorin, Trainerin für Empathie und Resilienz ständig über Selbstfürsorge Bedürfnisse? 


Habt ihr euch das bereits gefragt? 


Hier kommt die Antwort: 



Fürsorge ist ein Gefühl der Liebe, das dazu führt, dass wir uns wünschen, dass es der geliebten Person gut geht und dafür tun wir einiges. 


Hier denken die meisten -ich eingeschlossen- wahrscheinlich sofort an die Kinder oder den/die Partner/in. Wir sind bemüht deren Bedürfnisse zu erfüllen. 


An uns selbst denken wir (Eltern) oft zu letzt. Unsere eigenen Bedürfnisse treten dabei häufig in den Hintergrund. 



Selbstfürsorge ist die Weiterführung der Selbstliebe. Selbstfürsorge ist Bestandteil und Weiterführung der Selbstwahrnehmung und bedeutet die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und zu erfüllen.


Selbstliebe ist wiederum die Basis der wahren Liebe für andere. Lieben wir uns selbst, dann können wir diese Liebe auch nach außen geben. 



Die Folge? 



Lehnen wir uns hingegen ab, haben wir innere Konflikte, dann gehen diese Energien, Einstellungen, Gedanken und Glaubenssätze ebenfalls nach außen. Geht es uns selber nicht gut, dann können wir auch nicht gut zu anderen sein. Denn: Auch die Empathie beginnt mit der Selbstempathie. 

Durch mangelnde Selbstfürsorge und Selbstempathie entsteht ein inneres Ungleichgewicht, dieses spiegelt sich in unserer Kommunikation und unserem Umgang mit anderen sowie in unserem Denken über andere wieder. Verstehen wir uns selbst nicht, dann verstehen wir auch andere nicht. Lieben wir uns selbst nicht, dann können wir auch andere nicht wahrhaftig lieben. 


Ignorieren wir die Erfüllung unserer Bedürfnisse oder nehmen diese nicht wahr, entstehen Stress, Überforderung, Frustration, Unausgeglichenheit. Diese führen zu inneren und anschließend zu äußeren Konflikten. 


Somit ist es kein Egoismus, sondern ein wichtiger Beitrag für das gesamte Beziehungs- und Familiensystem, wenn wir auf uns selbst und nicht nur auf andere achten. 


Wie siehst Du das? 

Achtest Du auf Dich selbst und sorgst Du gut für Dich selbst? 



Ich gestehe, dass ich dies als Mama neu lernen musste. Gerade in den ersten Monaten bzw. das gesamte erste halbe Jahr über sind die Bedürfnisse des Kindes nunmal wichtiger als die eigenen. Allerdings gibt es auch hier Wege die gefunden werden können -und müssen- um die eigenen Bedürfnisse mit denen der anderen zu vereinen. 



Wichtig ist es, nicht nur auf die Bedürfnisse des Kindes und anderer Familienmitglieder zu achten, sondern auch auf die eigenen. 

Höre auf Dich, Deinen Körper und Deine Gefühle. 

Du weist Dir selber den Weg hin zu Deinen Bedürfnissen. 

Jedes Gefühl gibt Dir Aufschluss darüber, ob Deine Gefühle erfüllt sind oder unerfüllt sind und Beachtung benötigen. 

Spüre und höre bei jedem Gefühl in Dich hinein. 


Was fühlst Du? 

Was steht dahinter?

Was brauchst Du? 

Und wie kannst Du Deine Bedürfnisse erfüllen? 




Gerade in der Elternschaft gehen Bedürfnisse nach Paarzeit, Zeit für sich selbst, Entspannung, Ruhe, Freiheit und Selbstbestimmung häufig unter. 



Allerdings muss dies nicht sein. 

Die Strategien, um die eigenen Bedürfnissen mit denen anderer zu vereinen sind vielfältig. Bei der Entwicklung dieser trainierst Du nebenbei übrigens Deine Resilienz. 



Welche Bedürfnisse siehst Du aktuell nicht erfüllt? Welche Bedürfnisse Deines Kindes oder Partners scheinen unvereinbar? 

Wie kann eine Lösung gefunden werden, mit der alle zufrieden sind? 



Hier ein paar kleine Inspirationen aus meinem Leben als Mama und Selbständige: 

Ich nehme es wie es kommt und bin flexibel- so vermeide ich Stress. 

Heißt: Braucht mein Kind mich, dann widme ich mich diesem und lasse alle Aufgaben die warten können liegen, denn ich weiß, dass anschließend eine Spiel-Phase folgt in der ich mich um mich und meine Sachen kümmern kann. 

Während der Spielzeit verbinde ich häufig meine Yoga-Übungen mit dem Spiel. 

Ich binde mein Kind spielerisch in Hausarbeiten ein- win/win. 

Ich hole mir Unterstützung in Form von Spielgruppen (die Familie ist leider zu weit weg). 

Mein Mann und ich wechseln uns häufig ab und verschaffen so dem anderen Ich-Zeit. 

Ich entspanne mich, wenn mein Kind sich entspannt- wir lesen und kuscheln zusammen. 


Hast Du noch mehr Tipps? Dann teile sie gerne mit Mir und anderen Lesern hier in den Kommentaren 💗




Peace, Love & Harmony 


Deine Jasmin Laura 





Übrigens: 

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