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Optimismus als Führungskompetenz

Optimisten und Pessimisten
Optimisten und Pessimisten

„Die grundlegende Aufgabe von Führungskräften besteht darin, in den Menschen, die sie führen, positive Gefühle zu wecken. Das geschieht, wenn Führungskräfte Resonanz erzeugen- ein Reservoir an positiven Gefühlen, das das Beste in den Menschen hervorbringt.“

Goleman u.à. 2018


Goleman geht sogar soweit, dass er formuliert:

„Die wichtigste Aufgabe einer Führungskraft liegt im Bereich der Emotionen.“


Emotionen steuern alles! Emotionen führen dazu, dass MitarbeiterInnen folgen, motiviert sind, Spaß bei der Arbeit empfinden, gerne zur Arbeit gehen, das Arbeitsklima positiv ist, die MitarbeiterInnen sich an das Unternehmen binden, produktiv sowie kreativ arbeiten und das Unternehmen erfolgreich wird oder bleibt. 

Emotionen entscheiden also über den Erfolg des Unternehmens und die wichtigste Aufgabe einer Führungskraft ist es positive Emotionen zu erzeugen. 


Dies bedeutet keine Wischiwaschi-Mentalität. Ganz und gar nicht. 


Emotionale Führung
Emotionale Führung
Sicherheit kann eine Führungskraft durch das Setzen eines Rahmens, Feedback, Grenzen und Kultur setzen.

Sicherheit zu geben bedeutet auch Verantwortung für den Gesamtprozess zu behalten und entsprechende Korrekturen zu vollziehen.

Diese Korrekturen sollten dann allerdings respektvoll und empathisch anhand von Feedback-Regeln geschehen. 
Feedback Regeln
Feedback Regeln

Diese Führungskompetenz lässt sich auf die Elternkompetenz übertragen: Emotionen entscheiden! Immer! 


Die grundlegende Aufgabe von uns Eltern und Fach-/Führungskräften besteht darin positive Gefühle zu wecken, denn positive Gefühle bedeuten Motivation. 


Emotionale Führung hat dabei wenig mit Laissez faire zu tun und mehr mit Empathie. 


Einer guten Führungskraft gelingt es nicht nur an Herausforderungen zu wachsen, sondern diese Resilienz auch an ihre MitarbeiterInnen weiterzugeben. 

Emotionale Führung
Emotionale Führung

Ein sehr wichtiger Faktor bei der emotionalen und resilienten Führung ist die Teilfähigkeit Optimismus. 


Denn: 

Optimismus motiviert, 

Pessimismus lähmt! 


Optimismus kannst Du einsetzen als

•  als Instrument zur Motivation 

•  als Bestandteil der resilienten und emotionalen Führung/Erziehung 

•  als Träger der visionären Führung 

•  als Element der Konfliktlösung 

Optimismus bedeutet nicht Konflikte, Spannungen oder Herausforderungen zu ignorieren, sondern diese optimistisch und lösungsorientiert zu klären bzw. zu bewältigen. 

Optimismus ist also eine Lebenseinstellung, die gelernt werden kann, UND Methode, die wir Eltern und Führungskräfte beruflich und privat benötigen, um unsere Kinder und MitarbeiterInnen zu motivieren. 

In diversen Studien wurde ein Zusammenhang von positiven Denken und einem guten Immunsystem festgestellt. Positive Gedanken stärken nachweislich die Antikörper im Blut und stärken so unser Immunsystem. Es aktiviert unsere Selbstheilungskräfte im Körper, wodurch positive und optimistische Personen seltener krank werden. Optimismus erhöhe die Lebenserwartung, verringere das Risiko an Depressionen oder Erkältungen zu erkranken, erhöhe die Resilienz, verbessere das physisches Wohlbefinden.

Optimismus ist erlernbar! 


Denken ist Gewohnheitssache und kann verändert und trainiert werden- jeder kann zum Optimist werden! 

Optimismus lernen
Optimismus lernen

Optimismus ist ein Teilfähigkeit der Resilienz und Optimismus ist ebenfalls nötig, um Konflikte zu lösen! 

Optimisten glauben, dass eine Lösung mit der alle zufrieden sind gefunden werden kann und finden diese!


Denn durch den Glauben an die Lösung, wird diese eher gefunden. 

Hier spielt die selbsterfüllende Prophezeiung hinein. Der Glaube bzw. die Gedanken steuern die Aufmerksamkeit und somit auch das Handeln.

Pessimismus hingegen würde die Konfliktlösung hindern. „Wir einigen uns sowieso nicht!“ wird sich ebenso erfüllen wie „Wir finden auch in dieser verzwickten Situation noch eine Lösung!“. 

Optimismus und Hoffnung aktivieren und motivieren, während Pessimus lähmt. 



Optimismus lässt Dich durchhalten und auch eine Lösung suchen, wenn es aussichtslos erscheint. 

Als Mediatorin weiß ich: eine Lösung gibt es immer! 



Optimismus wirkt deeskalierend im Konflikt. 

Optimismus und positives Denken ermöglichen, dass Du weißt, dass Dein/e KonfliktpartnerIn im Grunde gut ist- so vermeidest du schwarz-weiß Denken, welches wiederum Eskalationen begünstigt.


Optimismus bzw der Glaube an die Lösung und das Positive im KonfliktgegnerIn lässt sich aus der Konfliktspirale leichter aussteigen. 


Konzentrierst Du Dich auf das Positive, die Lösung und die zu erreichende Harmonie, kann die selbsterfüllende Prophezeiung dies ermöglichen. 


Don‘t worry! 

In jedem ungelösten Konflikt kommt irgendwann der Punkt, an dem das Gefühl aufkommt, dass es nicht mehr weiter geht, keine Lösung gefunden werden kann. 

Spätestens dann sollte eine professionelle Unterstützung, beispielsweise eine Mediatorin, hinzugezogen werden. 

Meine Aufgabe ist es durch ein gesichertes Verfahren die Konfliktlösung, mit der beide Parteien zufrieden sind zu finden UND Euch den Optimismus zurück zu holen. 

So das besondere, wenn jemand Mediatorin UND Resilienztrainerin ist. 

Denn...


Konflikte ermöglichen längst überfällige Veränderungen herbeizuführen! 


Durch die Mediation verbessert ihr eure berufliche oder private Beziehung, baut emotionale Kompetenzen, Empathie, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit aus. 

Dein Herz und Dein Geist sind ein Garten
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