Emotionsmanagement & Resilienz

modul 1

Wir können unser Erleben von Glück, Unglück, Angst und Freude steuern!

 

Glück und Erfolg sind keine Zufälle, sondern von unserem Denken und Handeln abhängig. Die individuelle Bewertung der subjektiven Wahrnehmung von Situationen kreiert Gefühle.

 

Dies bedeutet: Eine andere Bewertung erzeugt andere Gefühle. Jeder Mensch hat somit die Möglichkeit die Bewertung zu ändern, seine Gefühle zu beeinflussen und dadurch sein Lebensglück zu gestalten. 

 

Dies bedeutet: Bewerte ich ein und die selbe Situation anders, dann habe ich andere Gefühle.

 

 

 

 

 

Unser Körper reagiert mit einer Emotion auf einen Reiz, der anhand der individuellen Erfahrungen, Denk-, Glaubens- und Bewertungsmuster bewertet wird. Aus dieser Bewertung entsteht das Gefühl. Dies heißt im Umkehrschluss, dass Gefühle bewusst gesteuert und verändert werden können, wenn die Bewertung verändert wird. 

 

Dies ist der Kern der Resilienz. 

 

Freude, Traurigkeit, Wut, Angst, Überforderung, Scham, Ekel und Verachtung gelten als Basisemotionen (Ekmann, 2010). Hierunter fallen etwa 200 Gefühle bzw Gefühlsbezeichnungen. 

 

Das Fachwort für Widerstandskraft und Durchhaltevermögen lautet Resilienz. 

 

Ursprünglich kommt der Begriff der Resilienz aus der Materialkunde/Physik. Resilire (lat.) bedeutet zurückspringen. Ähnlich wie diese Anti-Stressbälle, die zerknautscht und zerdrückt werden können und immer wieder in ihre Ursprungsform zurück springen. Ähnlich verhält es sich mit der Resilienz. Es ist die Fähigkeit in Krisen und stressigen Situationen wieder in den Normalzustand zurück zu kommen. Resilienz ist die innere Kraft, die Menschen vor Stress, Krisen und Schicksalsschlägen schützt. Es ist die psychische Widerstandskraft, die Fähigkeit herausfordernde Lebenssituationen und Krisen ohne Beeinträchtigung zu überstehen indem das Individuum auf persönliche und soziale Ressourcen zurückgreift und die Krise als Anlass zur Entwicklungen nutzt. Innerhalb von Krisen kann Resilienz bewusst aufgebaut werden. Resilienz ist erlernbar!

 

Resilienz oder zumindest die Fähigkeit zur Bildung von Resilienz bildet sich in Zusammenhang mit der Bindung und Beziehungserfahrung in der Kindheit. Durch positive, liebevolle Rückmeldungen der Bezugspersonen und überhaupt das Vorhandensein einer stabilen Bezugsperson sowie weitere unterstützende Beziehungen gelten als Schutzfaktoren, welche die Resilienzfähigkeit positiv beeinflussen. Warum? Ganz einfach gesagt: Durch eine stabile und positive Bindung, durch ein Urvertrauen (das natürliche Vertrauen zur Umwelt, welches durch eine positive Mutter-Kind-Beziehung entsteht) erfährt das Kind weniger Stress, das Stresshormon Cortisol wird schneller abgebaut, weil es bei der Bezugsperson sicher ist. Diese Erfahrung ist prägend. 

 

Aber auch durch überstandene Krisen kann Resilienz aufgebaut werden.

Hast Du schonmal eine schwere oder stressige Zeit überstanden und Dich danach gewundert, wie Du dies so gut meistern konntest? Möglicherweise hast Du hier bereits Resilienz oder zumindest Selbstvertrauen erworben. 

 

Stress und Resilienz hängen also unmittelbar zusammen.

Resilienz schützt vor Stress, kann Stress überwinden und während der stressigen Situation aufgebaut werden. 

 

Training

In meinem Training lernen Teilnehmer*innen ihre eigenen Emotionen wahrzunehmen, zu verstehen und zu regulieren - hin zur Resilienz!



In dem ersten Teil geht es um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Gefühlsmanagement und Resilienz. 


Hierzu ist der erste Schritt eine Identität als berufstätiges Elternteil zu finden. 


Daran anschließend nähern wir uns der emotionalen Intelligenz und befassen uns mit der Basis ebendieser: dem Gefühlsmanagement. Gefühlsmanagement bedeutet die eigenen Gefühle wahrzunehmen, zu verstehen und positiv beeinflussen zu können hin zur Resilienz. 


Resilienz gilt als DER Erfolgsfaktor von Führungskräften und Eltern. Resilienz bedeutet aus Herausforderungen gestärkt hervorzutreten und mit Stress, Ängsten, schwierigen Situationen und Gefühlen positiv umgehen zu können. 


Dieser erste Teil meines Trainings ist für Dich richtig, wenn: 


  • Du Deine Identität zwischen Kind und Karriere finden möchtest 
  • Du Erwartungen hinterfragen und herausfinden möchtest, was DU brauchst
  • Du mit Stress positiv umgehen möchtest 
  • Du die beiden Lebensbereiche miteinander vereinen möchtest 
  • Du Beruf und Familie mit Freude vereinen möchtest
  • Du Dich selber, Deine MitarbeiterInnen, Kinder und Deine/n PartnerIn motivieren möchtest 
  • Du Dir in Beruf und Familie mehr Zufriedenheit und Stärke wünschst